Gender AG

© Amadeu Antonio Stiftung

 

Im November 2012 hat sich eine Gender-AG gegründet, die sich zwei bis drei Mal jährlich trifft. Die Gender AG ist eine Arbeitsgruppe von Multiplikator/innen, die sich gemeinsam fortbilden und Projekte entwickeln. Inhaltlich geht es um das Ziel, die stereotypen Grenzen, in denen sich sowohl das Heranwachsen von Jungen und Mädchen als auch das Erwachsenenleben von Männern und Frauen bewegen kann, zu hinterfragen und aufzulösen. Es geht also darum, Projekte zu konzipieren, die es erlauben, Potentiale zu entwickeln und Vorurteile gegenüber denen, die sich außerhalb dieser Grenzen bewegen abzubauen.

Da das soziale Geschlecht nicht isoliert besteht, sondern seine Gestaltung in einer Beziehung zu anderen sozialen Kategorien wie etwa der Herkunft oder der sozialen Schicht steht, berücksichtigt die Gender-AG auch diese Einflüsse.

Die Arbeitsgruppe dient dazu, die eigene pädagogische Arbeit in dieser Hinsicht zu besprechen und zu reflektieren. Diese kritische Reflexion ermöglicht es, dass Bedarfe sichtbar werden und in der Gruppe neue Impulse für eine geschlechterreflektierte pädagogische Praxis entstehen. Da "Lola für Lulu" über einen eigenen Projektefonds verfügt, besteht im Rahmen der AG auch die Möglichkeit einer unbürokratischen Förderung entsprechender Projekte.

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